TüDiLab - Tübingen Digital Teaching Lab

Digitale Medien spielen eine zunehmende Rolle im Bildungsbereich. Für den sinnvollen Einsatz im Unterricht müssen Lehrkräfte allerdings im Umgang mit digitalen Medien ausgebildet und angeleitet werden. Gleichzeitig ist es wichtig, das Lehren und Lernen mit digitalen Medien zu beforschen, um Hinweise für digitale Unterrichtskonzepte und die Gestaltung von digitalem Lernmaterial zu gewinnen. Um dieses Handlungsfeld zu unterstützen, wurde das Tübingen Digital Teaching Lab (TüDiLab) eingerichtet. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Tübingen School of Education und des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM). Das TüDiLab wird im Rahmen der Förderlinie „Leuchttürme der Lehrerbildung ausbauen“, im Programm „Lehrerbildung in Baden-Württemberg“, durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) Baden-Württemberg gefördert. Einerseits ist es das Ziel im TüDilab Lehrkräfte hinsichtlich ihrer Kompetenzen für die Gestaltung medienbasierten Unterrichts im Rahmen der Tübingen School of Education praxisorientiert auszubilden. Andererseits bietet das TüDiLab die Möglichkeit Forschung zur Wirkung von Unterricht unter Berücksichtigung digitaler Medien durchzuführen.

Für die mediendidaktische Ausbildung von angehenden Lehrkräften steht das TüDiLab für Lehrveranstaltungen zur Verfügung. Dafür können beispielsweise digitale Tafeln, ein Klassensatz Laptops und Tablets, und Beamer genutzt werden. Lehrkräfte können hier praxisorientiert erfahren und erproben, welche Potenziale digitale Medien für das Lehren und Lernen haben, wie diese sinnvoll für den Unterricht nutzbar gemacht werden können und welche Kompetenzen sie selbst und aber auch ihre Schülerinnen und Schüler aufweisen müssen, um von diesen Potenzialen zu profitieren.

Darüber hinaus ermöglicht das TüDiLab Forschung zu den Merkmalen und Wirkungen medienbasierten Unterrichts. Hierzu wird im TüDiLab ein Klassenzimmer simuliert, das mit verschiedenen Erhebungsinstrumenten ausgestattet ist, deren Daten eine zeitlich hochauflösende Beschreibung von Lehr- und Lernprozessen in realen Unterrichtssituationen erlauben. Lehrkräfte können mit ihren Klassen in das TüDiLab eingeladen werden, um dort zu unterrichten. Videokameras ermöglichen dabei eine Aufzeichnung der dabei ablaufenden Unterrichtsprozesse. An allen 30 Arbeitsplätzen stehen zusätzlich für jeden Schüler Geräte für die Aufzeichnung von Blickbewegungen zur Verfügung. Zudem sind die Klassenzimmermöbel flexibel und mobil, was eine einfache Umgestaltung des TüDiLab für unterschiedliche Unterrichtsszenarien ermöglicht.

Für unsere Forschung suchen wir immer wieder interessierte Lehrkräfte mit Klassen, die Lust haben ins TüDiLab zu kommen. Bei Interesse melden Sie sich bei Juliane Richter. Gerne nehmen wir Sie in unsere Liste von kooperierenden Lehrkräften auf. Im Gegenzug können wir Ihnen und Ihrer Klasse einen Einblick in die Forschung am IWM gewähren oder Sie zu Workshops zum Thema Lehren und Lernen mit digitalen Medien einladen.

TEAM

Das TüDiLab wird von folgenden Personen betreut:

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Projektleitung

Prof. Dr. Katharina Scheiter

k.scheiter(aτ)iwm-tuebingen.de

www.iwm-tuebingen.de/k.scheiter

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Wissenschaftliche Koordination

Dr. Juliane Richter

j.richter(aτ)iwm-tuebingen.de

www.iwm-tuebingen.de/j.richter

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Mediendidaktische Ausbildung

Jun.-Prof. Dr. Andreas Lachner

a.lachner(aτ)iwm-tuebingen.de

www.iwm-tuebingen.de/a.lachner

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Mediendidaktische Ausbildung

Iris Backfisch (M.A.)

i.backfisch(aτ)iwm-tuebingen.de

www.iwm-tuebingen.de/i.backfisch

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Mediendidaktische Ausbildung

Leonie Jacob (M.Sc.)

i.backfisch(aτ)iwm-tuebingen.de

www.iwm-tuebingen.de/l.jacob

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Technische Betreuung

Özlem Sahin-Göktürk (B.Sc)

oe.sahin-goektuerk(aτ)iwm-tuebingen.de

www.iwm-tuebingen.de/oe.sahin-goektuerk

AUSTATTUNG

Das TüDiLab verfügt über folgende Hard- und Software:

Blickbewegungsmessung:

Es stehen für die Blickbewegungsmessung 30 Eye Tracker (250 Hz) zur Verfügung. Die Eye Tracker lassen sich über einen zentralen Rechner steuern. Zudem ist entsprechende Steuerungs- und Auswertungssoftware verfügbar.

Videoaufzeichnung:

Es sind insgesamt drei Videokameras im Raum installiert. Zwei der Kameras filmen den Raum aus verschiedenen Perspektiven. Eine Kamera filmt den gesamten Raum (360°Grad). Es sind Mikrofone für Audioaufzeichnungen sowie die Videoanalysesoftware Interact vorhanden.

Arbeits- und Präsentationsgeräte:

Es befinden sich 30 Laptops sowie 30 iPads im TüDiLab. Im Raum ist ein Beamer installiert sowie zwei interaktive Whiteboards, die höhenverstellbar an der Wand befestigt sind. Als Ergänzung kann ein Visualizer (digitaler Overheadprojektor) genutzt werden.

Wer kann das TüDiLab nutzen?

Das TüDiLab ist eine gemeinsame Einrichtung vom IWM und der Tübingen School of Education. Es steht daher Mitgliedern dieser Einrichtungen zur Verfügung. Darüber hinaus kann es durch die LEAD Graduiertenschule und Forschungsnetzwerk genutzt werden. Erweiterte Nutzerkreise sind nach Absprache möglich.

TüDiLab für Forschung nutzen

Für die Durchführung von Datenerhebungen im TüDiLab beachten Sie bitte folgende Rahmenbedingungen:

Wenn Sie an einer Nutzung des TüDiLabs für Forschung interessiert sind, dann laden Sie sich bitte hier die ausführlichen Rahmenbedingungen herunter. Wenn Sie den Rahmenbedingungen zustimmen, wenden Sie sich bitte für die Buchung an die wissenschaftliche Koordinatorin des TüDiLabs, Juliane Richter. Bitte prüfen Sie vorab im unten stehenden Kalender, ob das TüDiLab an Ihren Wunschterminen noch verfügbar ist.

TüDiLab für Lehre nutzen

Das TüDiLab ist lediglich für Lehre vorgesehen, bei der die Nutzung digitaler Medien eine zentrale Rolle spielt. Es handelt sich nicht um einen allgemeiner Seminarraum. Für die Durchführung von Lehre im TüDiLab sollten Sie die Veranstaltungstermine frühzeitig bei Juliane Richter buchen. Geben Sie bitte bei der Buchung an, welche Teile der TüDiLab-Ausstattung Sie für die Lehre nutzen möchten. Für Lehrvorhaben im TüDiLab empfiehlt sich ein Vorbereitungstermin mit einem TüDiLab-Mitarbeiter einzuplanen, bei dem Sie den Hard-/Softwareeinsatz besprechen und testen können. Bitte prüfen Sie vorab im unten stehenden Kalender, ob das TüDiLab an Ihren Wunschterminen noch verfügbar ist.

Projekte

Hier finden Sie alle Lehr-/Forschungsprojekte und Workshops, die im TüDiLab durchgeführt wurden:

Lehrprojekte Forschungsprojekte Workshops

Seminare „Fake-News, alternative Fakten & CO – Wie Schüler*innen Informationskompetenz im digitalen Zeitalter erwerben“
Sommersemester 2018

Dr. Anne Schüler, Leibniz-Institut für Wissensmedien
Dipl.-Psych. Marie-Christin Krebs, Leibniz-Institut für Wissensmedien

Mit Blick auf unser „digitales Zeitalter“, in dem der Wert von Wissen und Informationen stetig wächst, ist (digitale) Informationskompetenz eine wichtige Schlüsselkompetenz, die bereits im Schulalter erworben werden soll. Ziel der Seminare war es daher zukünftigen Lehrkräften zu vermitteln, wie mit Hilfe digitaler Medien die Informationskompetenz der Schüler*innen gefördert werden kann. Die Studierenden erwarben Wissen zu Voraussetzungen erfolgreicher Informationssuche und Quellenbewertung, zu verschiedenen Strategien zur Unterstützung der Bildung von Informationskompetenz sowie zu notwendigen Randbedingungen für die Entstehung und Förderung von Informationskompetenz bei Schüler*innen. Basierend auf diesem Wissen entwickelten die Studierenden in Kleingruppen Unterrichtsentwürfe zur Förderung von Informationskompetenz mit Hilfe digitaler Medien im Unterricht. Diese Unterrichtsentwürfe erprobten sie abschließend im TüDiLab. Die Seminare wurden in zwei verschiedenen Formen angeboten: (1) Flipped Classroom mit Präsenz und Online-Selbststudiumsphasen im Wechsel und (2) Geblockt mit einem Selbststudiums- und einem Präsenzblock.

Fachdidaktik Wirtschaftswissenschaft
Sommersemester 2018

Beteiligte Personen:
Prof. Dr. Taiga Brahm, Professur für Ökonomische Bildung und Wirtschaftsdidaktik
Tim Riplinger, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Technische Universität Kaiserslautern

Beschreibung der Veranstaltung: Im Seminar „Fachdidaktik Wirtschaftswissenschaft“ haben die Studierenden mediengestützten Unterricht im Fach Wirtschaft geplant und im TüDiLab im Rahmen von Unterrichtssimulationen umgesetzt. Dabei wurden Medien insbesondere eingesetzt, um die Handlungsorientierung des Unterrichts zu unterstützen. Zum Einsatz kamen insbesondere die beiden Smart-Boards sowie die IPads im Klassensatz. Szenarien umfassten beispielsweise ein digitales Stationenlernen zu den Unternehmenszielen, ein Quiz zur Thematik der Interessen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern, die digitale Bereitstellung von (arbeitsteilig zu bearbeitenden) Inhalten zum Thema „soziale Nachhaltigkeit“, die kollaborative Ergebnissicherung auf den Ipads sowie verschiedene Abfragen der Vorkenntnisse auf den Smartboards. Die Studierenden wurden bei Ihrer Unterrichtssimulation auf Video aufgezeichnet. Zusätzlich zum direkten (Peer-)Feedback im Anschluss an die Unterrichtsdurchführung konnten die Videos durch die Studierenden und die Dozentin annotiert werden, um detaillierte Rückmeldungen für die Studierenden zu genieren. Die Studierenden nutzen die annotierten Videos als Grundlage für die abschließende Reflexion und Weiterentwicklung ihrer Unterrichtseinheit als Teil der Prüfungsleistung des Seminars.

Sprachförderliche Unterrichtsgespräche in sprachlich heterogenen Kontexten
Sommersemester 2018

Eva-Larissa Maiberger
Universität Tübingen, Tübingen School of Education / Deutsches Seminar

Ziel des Seminars ist es, Studierende auf die Herausforderungen des Lehrens in sprachlich heterogenen Kontexten vorzubereiten, indem der Frage nach der Qualität von Lehrer-Schüler-Interaktionen nachgegangen und sich nicht nur mit fachlich orientiertem, sondern auch sprachlich orientiertem Unterricht beschäftigt wird. Im wissenschaftlichen Diskurs wird davon ausgegangen, dass ein Zusammenhang zwischen den Bildungschancen von Schülern und Schülerinnen und ihrer Partizipation an Unterrichtskommunikation existiert. Dabei ist zentral, inwiefern die Unterrichtsinteraktion einen Beitrag zur Entwicklung sprachlicher Kompetenzen leistet. Im Seminar „Sprachförderliche Unterrichtsgespräche in sprachlich heterogenen Kontexten“ erarbeiten die Studierenden sprachförderliche Gesprächsstrategien nach dem Prinzip des Mikro-Scaffolding. Im zweiten Teil des Seminars konzipieren die Studierenden Simulationen von Unterrichtssequenzen, in denen sie Unterrichtsgespräche anleiten, die in den drei Sitzungen im TüDiLab videografiert werden. Die im Rahmen und für die Zwecke des Seminars erstellten Videoaufnahmen werden anschließend gemeinsam in Bezug auf die erarbeiteten Fragestellungen analysiert.

Medienbildung in der Schule
Sommersemester 2018

Leonie Jacob (M. Sc.)
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Wissensmedien und der Tübingen School of Education

Die Medienbildung in der Schule ist im Bildungsplan Baden-Württemberg als Aufgabe aller Lehrpersonen festgesetzt. Kinder und Jugendliche sollen im Unterricht nicht nur Fachwissen über verschiedene digitale Medien, sondern auch einen kompetenten Umgang mit diesen erwerben. Wie kann dieses Ziel umgesetzt werden und welche neuen Herausforderungen stellt das für die Lehrpersonen dar? In diesem Seminar werden Lehramtsstudierende auf ihre Aufgabe bezüglich der Medienbildung vorbereitet. Sie setzen sich mit den neuen Anforderungen der digitalen Medien, mit den Chancen und Risiken der Digitalisierung im Unterricht als auch im privaten Leben der Kinder und Jugendliche, sowie mit der Fragen, wie digitale Kompetenzen an die Schüler und Schülerinnen vermittelt werden können auseinander. Das Seminar richtet sich an herangehende Lehramtspersonen und an alle interessierten Studierenden jeglicher Fachrichtungen.

Seminar Fachdidaktik Wirtschaftswissenschaften
Wintersemester 2017/18

Dr. Michelle Rudeloff
Lehrstuhl für Ökonomische Bildung und Wirtschaftsdidaktik, Eberhard Karls Universität Tübingen

Im Rahmen der Veranstaltung zur Fachdidaktik im B.Ed. Wirtschaftswissenschaften werden im TüDiLab so genannte Microteachings durchgeführt. Dabei handelt es sich um die ersten Unterrichtsversuche von Bachelor-Studierenden. In der Vorbereitung auf das Microteaching wird ein Lernziel aus dem Bildungsplan des Landes Baden-Württemberg ausgewählt, für welche ein/-e Studierende/-r eine 1-2-stündige Unterrichtseinheit entwickelt. Die ersten 20 Minuten dieser Unterrichtseinheit werden dann im TüDiLab als so genanntes Microteaching durchgeführt. Die anderen Studierenden sowie die Lehrperson agieren als Schüler/-innen und sollen möglichst realitätsgetreu auf Fragen der Lehrerin / des Lehrers antworten (oder auch nicht). Die Unterrichtssequenz wird mit Hilfe der vorinstallierten Kameras im TüDiLab aufgezeichnet. Im Anschluss daran erhält die/der Studierende ein Feedback von den anderen Studierenden sowie von der Lehrperson. Es wird reflektiert, welche Aspekte des Unterrichts gut funktioniert haben und welche noch verbessert werden müssen. Das aufgezeichnete Video dient vordergründig dazu, die anschließende (schriftliche) Reflexion des Microteachings durch den/die Studierende/-n zu unterstützen.

Seminare „Virtuelle Experimente im naturwissenschaftlichen Schulunterricht“
Wintersemester 2017/18

Dr. Juliane Richter, Leibniz-Institut für Wissensmedien

Ziel dieser Seminare war die Vermittlung von Kompetenzen für den erfolgreichen Einsatz von digitalen Medien in Form von virtuellen Experimenten im naturwissenschaftlichen Schulunterricht. Studierende erwarben theoretisches Wissen zu wissenschaftlichem Denken und Experimentieren im Schulunterricht, zu virtuellen vs. physikalischen Experimenten, Schülervorstellungen und (digitalen) Unterrichtskonzepten. Basierend auf diesem Wissen wurden in Kleingruppen Unterrichtsentwürfe mit virtuellen Experimenten entwickelt und anschließend im TüDiLab erprobt. Die Seminare wurden in zwei verschiedenen Formen angeboten: (1) Flipped Classroom mit Präsenz und Online-Selbststudiumsphasen im Wechsel und (2) Geblockt mit einem Selbststudiums- und einem Präsenzblock.

Chancen und Risiken digitaler Medien für Kinder und Jugendliche
Wintersemester 2017/18

Leonie Jacob (M. Sc.)
Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Leibniz-Instituts für Wissensmedien und der Tübinger School of Education

Digitale Medien sind immer wichtiger werdende Bestandteile der heutigen Welt. Sie sind aus dem Alltag, wie auch aus der Schule kaum wegzudenken. Damit Schüler und Schülerinnen digitale Medien für ihre persönliche Entwicklung gezielt und sinnvoll nutzen können, ist eine hohe Medienkompetenz unabdingbar. In diesem Seminar wird daher auf die Förderung dieser Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen eingegangen. Eine hohe Medienkompetenz umfasst nicht nur einen guten Umgang mit digitalen Medien, sondern ebenfalls das Bewusstsein über Risiken der Digitalisierung. Daher werden innerhalb des Seminars sowohl lernförderliche, digitale Medien und deren Vorteile diskutiert, als auch aktuelle Nachteile, wie Cyber-Mobbing, Fake News und mögliche Auswirkungen von sozialen online Netzwerken dargestellt. Das Seminar richtet sich an herangehende Lehramtspersonen und an alle interessierten Studierenden jeglicher Fachrichtungen. Ziel des Seminars ist die kritische Auseinandersetzung mit den Chancen und Risiken der digitalen Medien im Kindes- und Jugendalter. Dabei wird sowohl der Mediengebrauch innerhalb der Schule als auch während der Freizeit fokussiert.

Das Leib-Seele-Problem
Sommersemester 2017

PD Dr. Philipp Thomas
Philosophisches Seminar, Eberhard Karls Universität Tübingen

Das Seminar bietet eine fachdidaktische Einführung in das Thema des Leib-Seele-Problems. Hierzu werden die systematischen Positionen zum Leib-Seele-Problem behandelt und in Bildungs- und Unterrichtskontexte hinein verlängert. Hierbei sollen aktuelle Diskurse rund um den menschlichen Körper einbezogen werden. Das Seminar basiert auf einem Flipped Classroom Konzept. Dazu werden die Fachinhalte zunächst individuell von zu Hause aus vorbereitet. Um die Vorbereitung der Studierenden zu unterstützen, schreiben diese Kurz-Erklärungen zu den vorzubereitenden Themen mit computerbasiertem Feedback. Im Seminar diskutieren die Studierenden dann auf Basis der Kurz-Erklärungen, wie man Themen des Leib-Seele-Problems für Schülerinnen und Schüler geeignet zugänglich machen kann.

Seminar mündliche Sprachkompetenzen in Deutsch, DaZ und DaF
Sommersemester 2017

Jun.-Prof. Dr. Kristina Peuschel
Universität Tübingen, Tübingen School of Education / Deutsches Seminar

Ziel des Seminars ist es, die Studierenden – zukünftige Deutsch, DaF (Deutsch als Fremdsprache)- und DaZ(Deutsch als Zweitsprache)-Lehrkräfte – für die Spezifika des eigenen Sprachgebrauchs in professionellen Settings zu sensibilisieren, damit sie zukünftig erklärende und beschreibende Elemente des Unterrichts zielorientiert und funktional einsetzen können. Mündliches sprachliches Handeln in der Zweit- und Fremdsprache Deutsch ist Gegenstand zahlreicher Forschungsansätze und Kompetenzbeschreibungen. Zudem ist mündliche Handlungskompetenz zentral für die Gestaltung von Unterricht. Im Seminar „Mündliche Sprachkompetenzen in Deutsch, DaZ und DaF“ erarbeiten sich die Studierenden zunächst zwei spezifische mündliche Sprachhandlungen – das Beschreiben und das Erklären. Im zweiten Teil des Seminars erstellen die Studierenden in Kleingruppen eigene mündliche Beschreibungen und Erklärungen als Grundlage für drei Videositzungen im TüDiLab. Die im Rahmen und für die Zwecke des Seminars erstellten Videoaufnahmen werden anschließend gemeinsam ausgewertet.

Seminar Lehren und Lernen mit digitalen Medien
Raus aus der Kreidezeit?! Effektive Nutzung digitaler Medien im Unterricht
regelmäßige Veranstaltung seit dem Wintersemester 2016/2017

Jun.-Prof. Dr. Andreas Lachner
Lehren und Lernen mit digitalen Medien (in den Fachdidaktiken), Eberhard Karls Universität Tübingen (Tübingen School of Education), assoziierter Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Wissensmedien
Iris Backfisch, M. A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Wissensmedien und der Tübingen School of Education

Der Einsatz digitaler Medien im Unterricht spielt im heutigen Informationszeitalter eine herausragende Rolle. Dabei sollten digitale Medien so eingesetzt werden, dass sie gezielt Lehr-Lernprozesse bei Schülerinnen und Schülern anregen. Dazu bedarf es von Seiten der Lehrkraft technisches Wissen als auch fachdidaktisches und pädagogisches Wissen, um zielgerichtet digitale Medien im Unterricht zu integrieren. Im Rahmen des Seminars „Lehren und Lernen mit digitalen Medien“, erarbeiten sich Lehramtsstudierende im TüDiLab zum einen relevante theoretische Grundlagen digitalen Lernens. Zum anderen entwickeln Studierende didaktische und methodische Konzepte für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht.

Seminar Fachdidaktik Wirtschaftswissenschaften
Wintersemester 2016/2017

Prof. Dr. Taiga Brahm
Lehrstuhl für Ökonomische Bildung und Wirtschaftsdidaktik, Eberhard Karls Universität Tübingen

Im Rahmen der Veranstaltung zur Fachdidaktik im B.Ed. Wirtschaftswissenschaften werden im TüDiLab so genannte Microteachings durchgeführt. Dabei handelt es sich um die ersten Unterrichtsversuche von Bachelor-Studierenden. In der Vorbereitung auf das Microteaching wird ein Lernziel aus dem Bildungsplan des Landes Baden-Württemberg ausgewählt, für welche ein/-e Studierende/-r eine 1-2-stündige Unterrichtseinheit entwickelt. Die ersten 20 Minuten dieser Unterrichtseinheit werden dann im TüDiLab als so genanntes Microteaching durchgeführt. Die anderen Studierenden sowie die Lehrperson agieren als Schüler/-innen und sollen möglichst realitätsgetreu auf Fragen der Lehrerin / des Lehrers antworten (oder auch nicht). Die Unterrichtssequenz wird mit Hilfe der vorinstallierten Kameras im TüDiLab aufgezeichnet. Im Anschluss daran wird in der Gesamtgruppe reflektiert, welche Aspekte des Unterrichts gut funktioniert haben und welche noch verbessert werden müssen. Dabei wird teilweise auch auf die Videoaufzeichnung zurückgegriffen, um beispielsweise eine Schlüsselfrage nochmals ins Gedächtnis der Studierenden zu rufen. Letztlich dient das aufgezeichnete Video auch dazu, die anschließende (schriftliche) Reflexion des Microteachings durch den/die Studierende/-n zu unterstützen.

Produkte

Hier finden Sie alle Publikationen und Vorträge:

Publikationen Vorträge

Nutzung von Eye Tracking im Lehr-/Lernkontext

  • Scheiter, K., & Eitel, A. (2015). Signals foster multimedia learning by supporting integration of highlighted text and diagram elements. Learning and Instruction, 36, 11-26. https://dx.doi.org/10.1016/j.learninstruc.2014.11.002
  • Scheiter, K., & Eitel, A. (2015). The use of eye tracking as a research and instructional tool in multimedia learning. In C. Was, F. Sansosti, & B. Morris (Eds.), Eye-tracking technology applications in educational research (pp. 143-164). Hershey, PA: IGI Global.
  • Stalbovs, K., Scheiter, K. & Gerjets, P. (2015). Implementation intentions during multimedia learning: Using if-then plans to facilitate cognitive processing. Learning and Instruction, 35, 1-15. https://dx.doi.org/10.1016/j.learninstruc.2014.09.002
  • Praxisorientierte Beiträge zum Einsatz digitaler Medien im Unterricht

  • Richter, J., Ulrich, N., Scheiter, K., & Schanze, S. (2016). eChemBook: Gestaltung eines digitalen Schulbuchs. Lehren & Lernen. Zeitschrift für Schule und Innovation aus Baden-Württemberg, 7, 23-29.
  • Scheiter, K. (2015). Besser lernen mit dem Tablet? Praktische und didaktische Potenziale sowie Anwendungsbedingungen von Tablets im Unterricht. In H. Buchen, L. Horster, & H.-G. Rolff (Eds.), Schulleitung und Schulentwicklung (3. Aufl., pp. 1-14). Stuttgart: Raabe-Verlag.
  • Scheiter, K. (2016). Digitales Lernen in Deutschland - Randbedingungen für einen erfolgreichen Einsatzdigitaler Medien im Unterricht. In Vorstand des Europäischen Zentrums für Föderalismus-Forschung (Ed.), Jahrbuch des Föderalismus (Bd. 17, pp. 86-99). Baden-Baden: Nomos.
  • Scheiter, K., Gerjets, P., & Gemballa, S. (2016). Wie wirksam sind Filme und Animationen im Biologieunterricht? Ergebnisse der empirischen Lehr-Lernforschung. Praxis der Naturwissenschaften Biologie in der Schule, 65, 5-10.
  • Scheiter, K., & Richter, J. (2015). Multimediale Unterrichtsmaterialien gestalten. Ergebnisse der empirischen Lehr-Lernforschung. Naturwissenschaften im Unterricht Chemie (Digitale Werkzeuge), 26(145), 8-11.
  • Ulrich, N., Richter, J., Scheiter, K. & Schanze, S. (2014). Das digitale Schulbuch als Lernbegleiter. In J. Maxton-Küchenmeister & Jenny Meßinger-Koppelt (Eds.), Digitale Medien im Naturwissenschaftlichen Unterricht (pp. 75-82). Hamburg: Joachim Herz Stiftung Verlag.
  • Stiftung „Medien in der Bildung“
    Schleichstraße 6
    D-72076 Tübingen

    Tel.  +49 7071 979-0
    Fax  +49 7071 979-100
    info(aτ)iwm-tuebingen.de
    www.iwm-tuebingen.de

    Die Stiftung „Medien in der Bildung“ ist eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts.
    Sie ist Trägerin des Leibniz-Instituts für Wissensmedien.

    Vertretungsberechtigte Personen

    Prof. Dr. Ulrike Cress
    Prof. Dr. Stephan Schwan

    Zuständige Aufsichtsbehörde

    Regierungspräsidium Tübingen
    Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE262703550

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    Datenschutz

    Das Leibniz-Institut für Wissensmedien betreibt dieses Onlineangebot unter www.tuedilab-tuebingen.de unter Beachtung der einschlägigen Datenschutzbestimmungen.

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    Im Folgenden informieren wir Sie über die Erhebung personenbezogener Daten bei Nutzung unserer Website. Personenbezogene Daten sind alle Daten, die auf Sie persönlich beziehbar sind, z. B. Name, Adresse, E-Mail-Adressen, Nutzerverhalten. Wir verarbeiten personenbezogene Daten, die beim Besuch unserer Webseiten erhoben werden, unter Beachtung der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Ihre Daten werden von uns weder veröffentlicht, noch unberechtigt an Dritte weitergegeben. Bei Ihrer Kontaktaufnahme mit uns per E-Mail oder über ein Kontaktformular werden die von Ihnen mitgeteilten Daten (Ihre E-Mail-Adresse, ggf. Ihr Name und Ihre Telefonnummer) von uns gespeichert, um Ihre Fragen zu beantworten. Die in diesem Zusammenhang anfallenden Daten löschen wir, nachdem die Speicherung nicht mehr erforderlich ist, oder schränken die Verarbeitung ein, falls gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen.

    A. Allgemeine Angaben

    1. Name und Kontaktdaten des Verantwortlichen

    Verantwortlicher gem. Art. 4 Abs. 7 der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) ist die
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    Schleichstraße 6
    D-72076 Tübingen
    Tel. +49 7071 979-0
    E-Mail: info(aτ)iwm-tuebingen.de

    2. Datenschutzbeauftragter

    Zum Datenschutzbeauftragten haben wir benannt:
    Ingo Berger
    E-Mail: datenschutz-iwm(aτ)ingo-berger.consulting

    3. Umfang der Datenverarbeitung

    Wir erheben und verwenden personenbezogene Nutzerdaten grundsätzlich nur, soweit dies zur Bereitstellung einer funktionsfähigen Website sowie unserer Inhalte und Leistungen erforderlich ist. Die Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten unserer Nutzer erfolgt regelmäßig nach Einwilligung der Nutzer. Eine Ausnahme gilt in solchen Fällen, in denen die Verarbeitung der Daten durch gesetzliche Vorschriften gestattet ist.

    4. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten

    Soweit wir für Verarbeitungsvorgänge personenbezogener Daten eine Einwilligung der betroffenen Person einholen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. a EU-Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) als Rechtsgrundlage. Bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten, die zur Erfüllung eines Vertrages, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, erforderlich ist, dient Art. 6 Abs. 1 lit. b DS-GVO als Rechtsgrundlage. Dies gilt auch für Verarbeitungsvorgänge, die zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich sind. Soweit eine Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich ist, der wir unterliegen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. c DS-GVO als Rechtsgrundlage. Für den Fall, dass lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich machen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO als Rechtsgrundlage. Ist die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses des Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich und überwiegen die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen das erstgenannte Interesse nicht, so dient Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO als Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.

    5. Datenlöschung und Speicherdauer

    Die personenbezogenen Daten der betroffenen Person werden gelöscht oder gesperrt, sobald der Zweck der Speicherung entfällt. Eine Speicherung kann darüber hinaus erfolgen, wenn dies durch den europäischen oder nationalen Gesetzgeber in unionsrechtlichen Verordnungen, Gesetzen oder sonstigen Vorschriften, denen der Verantwortliche unterliegt, vorgesehen wurde. Eine Sperrung oder Löschung der Daten erfolgt auch dann, wenn eine durch die genannten Normen vorgeschriebene Speicherfrist abläuft, es sei denn, dass eine Erforderlichkeit zur weiteren Speicherung der Daten für einen Vertragsabschluss oder eine Vertragserfüllung besteht.

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    >Adresse der aufgerufenen Seiten
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    >Name und Version Ihres Browsers/Betriebssystems (sofern übertragen)

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    4. Nutzung von Diensten Dritter

    a) Google Suche
    Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, über unsere Suchfunktion die Inhalte der Webseite zu durchsuchen. Wir setzen dafür den Dienst von Google ein. Es werden grundsätzlich keine Daten an den Anbieter des Suchdienstes (Google) übertragen, wenn offizielle Webseiten der Stiftung „Medien in der Bildung“ aufgerufen werden, in denen die "Google benutzerdefinierte Suche" eingebunden ist. Daten werden erst an Google übertragen, nachdem der Nutzer die Such-Box aktiviert, eine Volltext-Suche gestartet und die Suchergebnis-Seite aufgerufen hat. Durch eine Nutzung der Suchfunktion innerhalb der Suchergebnis-Seite werden gleichzeitig auch Daten der Nutzer an Google übertragen. Google verwendet Cookies wie das PREF-, NID- oder SID-Cookie, um Anzeigen in Google-Produkten wie der Google-Suche individuell anzupassen. Mithilfe von Cookies erfasst Google zum Beispiel Ihre neuesten Suchanfragen, Ihre bisherigen Interaktionen mit den Anzeigen eines Werbetreibenden oder den Suchergebnissen und Ihre Besuche auf der Webseite eines Werbetreibenden. Auf diese Weise erhalten Sie individuell zugeschnittene Werbung auf Google. Mit der Benutzung der Volltext-Suche und dem damit einhergehenden Aufruf der Suchergebnis-Seite stimmen Sie der Nutzung des Google-Suchdienstes und damit auch der Übertragung von Daten an den Google-Service zu. Dazu gehören z. B. die von Ihnen eingegebenen Suchbegriffe und die IP-Adresse des von Ihnen benutzten Rechners. Bitte beachten Sie, dass für Google andere Datenschutzstandards als für das Internet-Angebot der Stiftung „Medien in der Bildung“ gelten. Wir weisen Sie ausdrücklich darauf hin, dass die Verarbeitung, insbesondere die Speicherung, Löschung und Nutzung von möglicherweise übertragenen personenbezogenen Daten dem Anbieter des Suchdienstes obliegt und die Stiftung „Medien in der Bildung“ als Betreiberin ihres Internet-Auftritts auf die Art und den Umfang der übertragenen Daten sowie über deren weitere Verarbeitung keinen Einfluss hat. Sofern Sie gleichzeitig bei Google eingeloggt sind, ist der Google-Service in der Lage, die Informationen unmittelbar Ihrem Nutzerprofil zuzuordnen. Sie sollten sich ausloggen, um eine Sammlung von Profilinformationen über Sie zu vermeiden. Weitere Informationen von Google über den Umgang mit Nutzerdaten (Datenschutzerklärung) erhalten Sie auf: http://www.google.com/intl/de/policies/privacy

    b) YouTube-Plugins und YouTube-Videos
    Unsere Webseiten beinhalten YouTube-Plugins bzw. auf der Plattform „YouTube“ veröffentlichte Videos. YouTube ist ein Angebot der Google Inc. Beim Besuch unserer Webseiten, die ein YouTube-Plugin oder -Video beinhalten, wird eine Verbindung zu den Servern von YouTube hergestellt und YouTube mitgeteilt, welche unserer Webseiten Sie aufgerufen haben. Dabei werden seitens YouTube Cookies auf Ihrem Gerät platziert. Sofern Sie während Ihres Besuchs unserer Webseiten, die ein YouTube-Plugin oder -Video beinhalten, in Ihrem YouTube-Account eingeloggt sind, ist es YouTube möglich, Ihren Besuch unserer Webseiten Ihrem YouTube-Account zuzuordnen. Sofern Sie während Ihres Besuchs unserer Webseiten, die ein YouTube-Plugin oder -Video beinhalten, in Ihrem YouTube-Account eingeloggt sind und ein YouTube-Plugin durch Auswahl eines Video-Buttons auf unseren Webseiten aktivieren oder einen Kommentar zu unserem, bei YouTube hochgeladenen Video hinterlassen, ordnet YouTube diese Informationen Ihrem YouTube-Account zu. Sofern Sie nicht möchten, dass YouTube Daten über Ihren Besuch unserer Webseiten erhebt, verarbeitet oder nutzt und mit Ihrem Benutzerkonto verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch unserer Webseiten bei YouTube ausloggen und in Ihrem Browser das Setzen von Cookies durch YouTube blockieren bzw. bereits durch YouTube in der Vergangenheit gesetzte Cookies von Ihrem Rechner löschen. Weitere Informationen zu den Zwecken sowie zum Umfang der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung Ihrer Daten durch YouTube finden Sie in der Datenschutzerklärung & Nutzungsbedingungen von Google: http://www.google.com/intl/de/policies/privacy

    c) Google Maps
    Zur Darstellung von Lageplänen der Stiftung „Medien in der Bildung“ bzw. des Leibniz-Instituts für Wissensmedien setzen wir den Dienst von Google Maps ein. Die Datenschutzbestimmung von Google finden Sie hier: http://www.google.com/intl/de/policies/privacy

    d) Twitter
    Zur Realisierung des Angebots von tuedilab-tuebingen.de wird die Internetplattform https://www.tuedilab-tuebingen.de genutzt, jedoch auch das soziale Netzwerk Twitter, da dieses soziale Netzwerk zu einem wesentlichen Bestandteil des beruflichen und privaten Informations- und Kommunikationsverhaltens vieler Bürgerinnen und Bürger geworden sind. Twitter (https://about.twitter.com/de.html) ist ein soziales Netzwerk für Kurznachrichten. Registrierte Nutzende können über diesen Dienst kostenlos kurze Nachrichten veröffentlichen. Diese Tweets haben eine begrenzte Länge und sind in der Regel für alle sichtbar. Nutzende können sich bei anderen Nutzenden als „Follower“ registrieren, so dass sie deren Textnachrichten empfangen. Vorteile von Twitter sind seine große Reichweite und seine Lesbarkeit ohne die Notwendigkeit einer eigenen Anmeldung für den Nutzer, sowie die Nutzbarkeit ohne Verwendung eines Klarnamens. Die Nutzung des Twitter-Kanals führt zu einer schnellen Verbreitung unserer Meldungen. Hier werden im Wesentlichen Kurznachrichten erstellt, die sich auf ausführlichere Informationen beziehen, welche dann über den Internetauftritt einsehbar sind. Der Kanal ermöglicht dazu eine bessere Vernetzung zu anderen Institutionen und Informationsquellen und eine unmittelbare Reaktion auf das jeweilige Geschehen. Zudem werden relevante Informationen retweetet, das heißt es wird ein Verweis auf eine relevante Twitter-Nachricht erstellt, der für Follower und Interessierte des tuedilab-tuebingen Twitter-Accounts sichtbar ist. Über soziale Netzwerke werden Nutzende von tuedilab-tuebingen.de über das Tübingen Digital Teaching Lab und dessen Aktivitäten sowie relevante Meldungen aus dem Bereich digitale Bildung in Schule und Hochschule und prozessbezogene Forschung informiert. Angaben darüber, welche Daten durch die Sozialen Netzwerke verarbeitet und zu welchen Zwecken genutzt werden, finden Sie in der Datenschutzerklärung der Anbieter: Twitter (Datenschutzrichtlinie: https://twitter.com/de/privacy)

    C. Recht der betroffenen Personen

    Als betroffene Person, deren personenbezogene Daten im Rahmen der oben genannten Dienste erhoben werden, haben Sie grundsätzlich folgende Rechte, soweit in Einzelfällen keine gesetzlichen Ausnahmen zur Anwendung kommen:

    >Recht auf Auskunft (Art. 15 DS-GVO)
    >Recht auf Löschung (Art. 17 Abs. 1 DS-GVO)
    >Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DS-GVO)
    >Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 DS-GVO)
    >Recht auf Widerspruch gegen die Verarbeitung (Art. 21 DS-GVO)
    >Recht auf Widerruf der Einwilligung (Art. 7 Abs. 3 DS-GVO)
    >Sie haben zudem das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch uns zu beschweren (Art. 7 DS-GVO).

    Letzte Änderung: 24.10.2018